Ahnenforschung Wenzel

Wendt, Johann Christian Ludwig

Wendt, Johann Christian Ludwig

männlich - vor 1842

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  • Name  Wendt, Johann Christian Ludwig 
    Geschlecht  männlich 
    Gestorben  vor 1842 
    Personen-Kennung  I22  Wenzel
    Zuletzt bearbeitet am  29 Jul 2018 

    Familie  Kunzmann, Henrietta,   gest. ? 
    Kinder 
     1. Wendt, Tochter,   geb. 30.12.1820, Neustadt/Dosse Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 28.05.1825
     2. Wendt, Albert,   geb. 17.03.1827,   gest. ?
    >3. Wendt, Carl Julius Albert,   geb. 17 Mrz 1827, Friedrich-Wilhelm-Gestüt Neustadt/Dosse Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. ?, Wittenberge, Kreis West-Prignitz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
     4. Friedrich Ludwig Theodor Eduard Wendt,   geb. 29.11.1829, Neustadt/Dosse Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. ?
     5. Wendt, Friedrich August Ludwig,   geb. 17.08.1833, Neustadt/Dosse Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. ?
     6. Wendt, Friedrich Wilhelm Stephan Julius,   geb. 10 Mai 1835,   gest. ?
    Familien-Kennung  F19  Familienblatt

  • Fotos
    Das Friedrich-Wilhelm-Gestüt in Neustadt-Dosse
    Das Friedrich-Wilhelm-Gestüt in Neustadt-Dosse

    Dokumente
    Ernennungs-Urkunde von Johann Christian Ludwig Wendt
    Ernennungs-Urkunde von Johann Christian Ludwig Wendt
    Meine Vorfahren mütterlicherseits stammen aus Neustadt/Dosse und waren wohnhaft auf dem Friedrich-Wilhelm - Gestüt. Hier wurde 1839 Johann Christian Ludwig Wendt zum königlichen Futtermeister ernannt.
    Das kleine Städtchen Neustadt an der Dosse wird geprägt durch die langen Straßen, dem Platz mit der Kirche (erbaut 1669) und das Gestüt.


    Der Name dieser Stadt ist eng mit der Pferdezucht in der Mark Brandenburg verbunden. Der Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg gründete bereits 1694 das Gestüt. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. fühlte sich dieser züchterischen Tradition verpflichtet. Er errichtete das Friedrich-Wilhelm-Gestüt (das heutige Hauptgestüt), ein Hengstdepot sowie das heutige Landgestüt (das frühere Gestüt Marstall Lindenau).

    Am 19. März 2003 besuchten wir das Hauptgestüt. Hier erwartete uns Frau Ursula Lutz.
    Die Stallungen befanden sich im Quadrat zum Haupthaus. Hier wurde schon vor zweihundert Jahren auf bestmögliche Unterbringung geachtet.

    In den Araber-Stallungen befindet sich ein Brunnen welcher die Luftfeuchtigkeit regulierte und ein hoher Schacht, durch den die verbrauchte Luft entweichen konnte.

    Am Haupthaus befanden sich früher zwei Wohnungen und wir fragten uns, wo wohl mein Ur-Ur-Urgroßvater gewohnt hat. Im Hauptgebäude befindet sich auch das Museum mit vielen Bildern, Schriftstücken und Erinnerungsstücken aus längst vergangenen Zeiten. Hier konnten wir auch Frau Lutz unsere Ernennungsurkunde überreichen.

    Am Ende des Tages konnte ich ein bisschen nachempfinden wie das Leben meines Vorfahren und seiner Familie gewesen sein musste.

    Unser Dank gilt Frau Lutz für diesen Tag.

    Detailreich schilderte sie uns Pferde-Laien das Leben und Arbeiten auf dem Gestüt.

    ***************************************************
    Übersetzung der Urkunde:

    Nachdem der bisherige Hauptgestütknecht:
    Johann Christian Ludwig Wendt
    zum Futtermeister
    bei den königlichen Friedrich-Wilhelm-Gestüt ernannt worden ist, wird derselbe in dieser seiner Anstellung hiermit anerkannt und bestätigt, aber auch verpflichtet, seiner sr. Majestät dem Könige stets treu, untertähnig und gehorsam zu sein. Allerhöchstderer Interesse überall nach Kräften zu befördern und sich stets so zu betragen, wie es einem königlichen Diener gebürt, wogegen er bei strenger Erfüllung seiner Amtspflichten auch im Genusse aller mit seiner Dienststellung verbundenen Rechte und Vorzüge kräftigst geschützt werden soll.

    Berlin, den 8 März 1839

    Oberstallmeister

  • Notizen 
    • Beruf 1827 Hengstknecht auf dem Friedrich-Wilhelm Gestüt
      1839 Hauptgestütsknecht zum Futtermeister ernannt
      königlicher Stutenmeister

      wurde wohl vom Landstallmeister Strubberg eingestellt